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Essity B 306.4 (-0.6 SEK) on 20-Sep-2020 17:29

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Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.


Fertigung

Wie viel investiert Essity?

Essity investiert am Standort Mannheim 40 Millionen Euro in das Projekt.

Ab wann soll die neue Anlage in Betrieb gehen?

Die Anlage soll bis Ende 2020 fertig gestellt sein. 

Wie viele Tonnen Strohfaser‐Zellstoff werden in Mannheim hergestellt werden?

Es ist geplant ca. 35.000 Tonnen pro Jahr an Strohfaser‐Zellstoff in Mannheim zu produzieren. Der neue nachhaltige Strohfaser‐Zellstoff ersetzt zum Teil Holzfaser‐Zellstoff aus Übersee, der von Essity zugekauft wird.

Von wo wird das Stroh zur Zellstoffherstellung beschafft?

Unser Ziel ist es, das Stroh regional einzukaufen. Die Beschaffung erfolgt über einen Handelspartner, der über ein breites und gut ausgebautes Netzwerk an landwirtschaftlichen Betrieben verfügt.


Standort Mannheim

Warum wird die Anlage in Mannheim gebaut?

Mannheim ist das größte Essity Tissue‐Werk mit langjährigen Erfahrungen in der Zellstoff‐ und Hygieneprodukteherstellung. Der Standort betreibt als einziger eine integrierte Produktion, d.h. der gesamte Verarbeitungsprozess vom Rohstoff Holz bis hin zu fertigen Hygienepapieren findet vor Ort statt. In Mannheim werden Consumer Goods und Professional Hygiene Produkte für zahlreiche Märkte hergestellt.

Werden durch die neue Anlage auch neue Stellen geschaffen?

Für die neue Anlage werden 25 neue Stellen geschaffen.

Benötigen Sie mehr Wasser und/oder Energie?

Das neue Verfahren benötigt weniger Wasser und Energie als konventionelle Holz‐Zellstoffherstellungsverfahren.

Steigen die Emissionen (Luft und Geruch)?

Wir erwarten keine Steigerung der Emissionen. Die in der Herstellung von Strohzellstoff anfallenden Gerüche werden direkt in der Anlage abgesaugt und neutralisiert.

Was passiert mit dem anfallenden Abfall/Resten?

Wir entsorgen alle Reste, die in der Produktion entstehen, ordnungsgemäß. Bei dem im Produktionsprozess entstehende Nebenprodukt handelt es sich um einen wertvollen Reststoff, für den derzeit interessante und innovative Verwendungsmöglichkeiten getestet werden. Denkbar ist zum Beispiel die Verwendung als Dünge- oder Futtermittel oder auch als Baustoff.

Nimmt die Abwasserbelastung zu?

Das neue Zellstoffherstellungsverfahren ist weitestgehend abwasserfrei. Die heute bereits genehmigten Grenzwerte unseres Abwassers werden durch die geringen Abwassermengen weiterhin deutlich unterschritten.

Was tun Sie gegen Lärm?

Entsprechende Lärmschutzmaßnahmen stellen sicher, dass die neue Anlage den Lärmpegel in der Nachbarschaft des Werkes nicht erhöhen wird. 

Nimmt der Verkehr zu? Was tun Sie dagegen?

Wir erwarten, dass die Anzahl der An‐ und Ablieferungen durch LKW nur leicht zunimmt. Ein intelligentes Ticketing‐System stellt sicher, dass die LKW nur zu den für sie bestimmten Be‐ und Entladezeiten anfahren, wodurch unnötige Wartezeiten vermieden werden. Unser Bahnanschluss wird erweitert und kann mittelfristig eine Entlastung bringen.

Wie sichern Sie das Stroh beim Transport? Wie auf dem Lagerplatz?

Um die Ausbreitung von Strohresten und Staub außerhalb des Lagers und der Anlage zu vermeiden, errichten wir Fangzäune rund um den Lagerplatz.


Nachhaltigkeit

Was ist das besondere an Zellstoff aus Stroh?

Stroh ist eine Alternative zu Frischfasern oder Recyclingfasern, die knapper werdende Ressourcen schont. Es wächst schnell nach, steht damit jährlich neu zur Verfügung und wird regional beschafft. 

Stroh ist außerdem ein landwirtschaftliches Restprodukt. Durch das neuartige Herstellungsverfahren wird Stroh nutzbar gemacht und in den stofflichen Kreislauf zurückgeführt. 

Da der Strohzellstoff extern zugekauften Frischfaser‐/Holzzellstoff aus Übersee ersetzen wird, reduziert das auch die CO2‐Emissionen, die im Transport entstehen.