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Essity B 285.2 (-1.3 SEK) on 23-May-2019 09:19

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Controller Gerd Müller.

Für drei Jahre hat unser Kollege Gerd Müller, Controller in Ismaning, seinen dortigen Schreibtisch gegen einen in Falkenberg, Schweden, getauscht. Hier erzählt er, wie’s war.

Warum wir nach Schweden gegangen sind? Essity ist ein internationales Unternehmen – da wollten meine Frau und ich die Chance nutzen, mal ins Ausland zu gehen. Unsere Kinder waren sechs und vier Jahre alt; meine Frau hatte noch Erziehungszeit übrig und konnte sich als Grundschullehrerin beurlauben lassen. Also habe ich mich beworben, als im Werk Falkenberg der Posten eines Leiters Controlling ausgeschrieben war: Ich wollte mal in einem Werk arbeiten und mehr von der Supply Chain mitbekommen. Außerdem konnte ich so den Bereich Personal Care/Windeln kennenlernen. Die südschwedische Region um die Kleinstadt Falkenberg ist auch sehr schön – und nicht zu weit weg, um mal nach Deutschland zu reisen.
 
Es war eine gute Entscheidung. Beruflich habe ich so viel gelernt wie seit dem Studium nicht mehr. Aber auch persönlich war die Zeit ein Gewinn; man sieht manches neu, wenn man sel bst in der Rolle des Ausländers ist. Essity hat uns darauf mit einem interkulturellen Training vorbereitet. Klar ist Schweden keine total fremde Kultur. Dennoch läuft einiges anders als bei uns, auch im Beruf. Zum Beispiel wenn es darum geht, größere Entscheidungen zu treffen: Der Einzelne tritt da stärker zurück. Erst einmal wird die Meinung aller Beteiligten gehört. Dann gilt es, möglichst viel davon unter einen Hut zu bringen. Dafür tragen am Ende alle den Entschluss auch wirklich mit. 
 
„Selbst der Winter war ertäglich“
 
Übrigens hat uns Essity auch beim Umzug geholfen. Und in Schweden hat uns dann jemand erklärt, wie zum Bespiel das Sozial- und Gesundheitssystem funktioniert und wie wir uns dafür anmelden. Wir waren alle gern in Falkenberg. Die Kinder kamen in der Schule und im Kindergarten prima mit – und selbst der Winter war in Südschweden erträglich. Meine Familie spricht jetzt fließend Schwedisch, meine Frau hat sogar einen Sprachkursabschluss auf Gymnasial-Level. Bei mir hat das leider nicht so ganz geklappt. Die Schweden sprechen sehr gut Englisch, auch meine beiden Team-Kollegen. Also habe ich meistens Englisch gesprochen. Seit Mitte Juli sind wir zurück und gewöhnen uns hier wieder ein. Ich arbeite jetzt im Controlling bei GHS: Bei Essity immer wieder etwas Neues machen zu können, finde ich toll.