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Julia Geist, Prozessingenieurin in Mannheim

Frauen und Technik - das passt super zusammen! Finden nicht nur wir, sondern auch unsere Kolleginnen Julia Geist, Carina Dunkel und Yvonne Rettenmaier. Hier erzählen sie uns, was sie an ihrem Job so lieben.

Julia Geist, Prozessingenieurin in Mannheim (oben)
 
Von der Papiererzeugung über die Verarbeitung bis hin zur Zellstoff-Fabrik: Julia Geist hat schon fast alle Bereiche in der Mannheimer Produktion kennengelernt. Die 37-Jährige hat Papieringenieurwesen studiert, bevor sie 2008 als Trainee bei Essity eingestiegen ist. Aktuell ist sie unter anderem für die Entwicklung eines vollautomatisierten Mess-Systems verantwortlich, das Zellstoff-Proben analysiert, und koordiniert in ihrer Abteilung die Mitarbeiterweiterbildung.
 
„Was mir an meinem Job am meisten gefällt, ist die Abwechslung“, erzählt sie. „Mal sitze ich am Schreibtisch, mal bin ich mit den Kollegen in der Anlage und probiere eine technische Entwicklung aus, die es so auf der Welt noch nicht gibt.“ Ursprünglich hatte Julia keine konkrete Vorstellung von ihrem heutigen Beruf, trotz technischem Interesse. „Broschüren und ein Praktikum vor dem Studium haben mir aber bei der Orientierung geholfen und heute weiß ich, dass es die absolut richtige Wahl war.“ Dass sie eine Frau ist, empfindet Julia in ihrem Job dabei nur als positiv. „Man muss nämlich auch gut kommunizieren können“, sagt sie mit einem Augenzwinkern.
 
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Carina Dunkel, Prozessingenieurin in Neuss

Erst Mathe und Chemie im Leistungskurs, dann ein duales Studium in Chemie-Ingenieurwesen: Carina Dunkel hatte schon immer eine große Leidenschaft für die Naturwissenschaften. Seit 2012 arbeite die 31-Jährige deshalb als Prozessingenieurin im Essity-Werk Neuss. Hier kümmert sie sich um die Papierqualität der berühmten Tempo-Taschentücher, optimiert Produktionsabläufe und testet neue, verbesserte Rezepturen. 
 
„Da wir bei der Papierproduktion mit natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen arbeiten, verändert sich kontinuierlich etwas im Produktionsprozess, auf das man reagieren muss. Das ist wahnsinnig spannend und macht richtig viel Spaß – vor allem, wenn man so tolle Kollegen hat wie ich“, berichtet sie. Dass sie nach der Geburt ihrer zwei Kinder wieder arbeiten gehen möchte, stand für Carina von Anfang an fest. „Essity hat mich dabei mit einem passenden Teilzeitmodell voll unterstützt und wir haben alle Aufgaben so aufgeteilt, dass es im Zusammenspiel mit dem Team gut passt und ich mich wirklich gut einbringen kann“, freut sie sich.
 
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Carina Dunkel, Prozessingenieurin in Neuss
Yvonne Rettenmaier, Prozesselektronikerin in Mannheim
 
„Einen Job im Büro kann ich mir gar nicht vorstellen“, sagt Yvonne Rettenmaier, die zusammen mit 18 Kollegen in ihrer Schicht dafür sorgt, dass die Anlagen in der Mannheimer Taschentuchabteilung nie lange stillstehen. Die 30-Jährige fing schon als Kind damit an, zusammen mit ihrem Vater elektronische Geräte auseinanderzubauen - weil sie wissen wollte, was drinsteckt und warum etwas nicht mehr funktioniert. Später hatte sie in der Schule Technikunterricht, engagierte sich beim Technischen Hilfswerk und absolvierte bei Essity eine Ausbildung zur Elektronikerin für Automatisierungstechnik. 
 
„Ich liebe die Mischung aus Routine, wie sie das Bedienen einer Anlage mit sich bringt, und kniffligen Aufgaben. Wenn ich nach einigem Überlegen die Lösung für eine unerwartete Störung gefunden habe, dann ist das ein großartiges Gefühl“, berichtet Yvonne. Die einzige Frau in ihrer Schicht zu sein - für die Prozesselektronikerin, die auch Mitglied im Betriebsrat ist, ist das dabei überhaupt kein Problem: „Das Geschlecht spielt bei uns keine Rolle. Bei Essity sind wir ein Team und jeder unterstützt den anderen“, betont sie.
Yvonne Rettenmaier, Prozesselektronikerin in Mannheim, zusammen mit einem Kollegen.