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Essity B 302.4 (-3.3 SEK) on 04-Jul-2020 17:34

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Stefan Walz

Kind und Karriere? Das muss kein Widerspruch sein: Bei Essity gehört die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zur Unternehmenskultur. Wir haben mit drei Kolleginnen und Kollegen gesprochen.

Stefan Walz, Projektingenieur
 
Stefan leitet die Projektplanungsabteilung in Kostheim. Gemeinsam mit seinem fünfköpfigen Team steuert er die großen Projekte und Bauvorhaben der Papierverarbeitung im Werk. Aktuell zum Beispiel den Bau einer komplett neuen Verarbeitungshalle samt Umzug von sechs Fertigungslinien und einer neuen Verarbeitungslinie. Dass er dies in Teilzeit tut – er hat eine 75-Prozent-Stelle und arbeitet nur vier Tage die Woche –, spielt weder für ihn noch für seine Vorgesetzten und Kollegen eine Rolle. 
 
„Als meine Tochter mit Down-Syndrom zur Welt kam, war mir sofort klar: Ich will sie gemeinsam mit meiner Frau so gut wie möglich in ihrer Entwicklung unterstützen“, erinnert sich Stefan. Mittlerweile arbeitet er seit elf Jahren Teilzeit, Laura geht auf eine inklusive Regelschule – und die Familie hat sich noch um Zwillingsjungen vergrößert. Seine Entscheidung, weniger zu arbeiten, hat der heute 50-Jährige nie bereut: „Ich verbringe viel Zeit mit meinen Kindern und ziehe sie mit groß, statt sie nur ins Bett zu bringen. Darauf würde ich nur sehr ungern verzichten wollen.“ 
 
Von Essity sei er dabei immer unterstützt  worden, sagt Stefan. „Klar habe ich am Anfang in Teilzeit auch kleinere Teilprojekte übernommen. Aber als meine jetzige Stelle geschaffen wurde, haben mich meine Vorgesetzten sofort angesprochen. Und ich habe ein großartiges Team, mit dem die Zusammenarbeit riesigen Spaß macht.“ Das hält ihm schon an normalen Arbeitstagen den Rücken frei. „Aber auch, wenn ich überraschend mal einen Tag nicht kommen kann, ist das problemlos möglich; ich kann notfalls auch zuhause arbeiten.“ 
Julia Geist, Prozessingenieurin
 
Von der Papiererzeugung über die Verarbeitung bis hin zur Zellstoff-Fabrik: Julia hat in ihrer zehnjährigen Karriere bei Essity schon fast alle Bereiche der Mannheimer Produktion kennengelernt. Aktuell ist sie unter anderem für die Entwicklung eines automatisierten Mess-Systems verantwortlich, welches Zellstoff-Proben analysiert. Beruf und Familie bekommt die 37-Jährige dabei gut unter einen Hut.
 
„Mein Chef hat sich viel Mühe gegeben, für mich einen Aufgabenbereich zu finden, der auch in Teilzeit funktioniert, und wir sind ein gutes Team“, sagt Julia. Sie verteilt ihre 25 Wochenstunden auf fünf Tage und muss ihre Kinder pünktlich vom Kindergarten abholen. „Es kommt vor, dass sehr viel auf meinem Tisch liegt. Dann stimmen wir die Prioritäten ab und entscheiden gemeinsam, was sofort gemacht werden muss.“ 
 
Homeoffice ist im Notfall immer mal möglich, auch wenn Julia viel lieber direkt im Werk mit den Kolleginnen und Kollegen arbeitet. „Die größte Herausforderung für mich sind deshalb tatsächlich die Betreuungszeiten, die der Kindergarten anbietet“, gesteht sie. Morgens steht sie oft im Stau – zum Glück kein Problem, da sie im Büro flexibel anfangen kann. „Mittags wünsche ich mir aber oft, ich könnte meine Kinder auch mal etwas später abholen. Flexiblere Modelle neben der Halb- oder Ganztagsbetreuung fehlen in unserem Kindergarten leider noch.“ 
JUlia Geist
Carina Dunkel, Prozessingenieurin
 
Erst Mathe und Chemie im Leistungskurs, dann ein duales Studium in Chemie-Ingenieurwesen, gefolgt vom Einstieg als Prozessingenieurin in Neuss: Naturwissenschaften und die komplexen Prozesse in der Papiererzeugung zählen zu Carinas großen Leidenschaften. Deshalb kam die zweifache Mutter nach ihrer einjährigen Elternzeit auch sofort zurück; sie arbeitet heute 25 Stunden die Woche, verteilt auf zwei ganze und zwei halbe Tage. „Mein Job macht mir sehr viel Spaß und ich begegne jeden Tag neuen Herausforderungen. Dazu trägt auch bei, dass wir mit natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen arbeiten, die sich ständig verändern“, berichtet Carina. Seit ihrer Rückkehr kümmert sich die 31-Jährige vor allem um die Papierqualität, optimiert Prozesse, testet neue, verbesserte Rezepturen. „Die Aufgaben haben wir so aufgeteilt, dass im Zusammenspiel mit dem Team alles gut passt und ich mich wirklich gut einbringen kann.“ 
 
Klar, Flexibilität ist notwendig und auf beiden Seiten vorhanden. „Dass ich auch mal kurzfristig umdisponieren kann, zum Beispiel wenn die Kinder krank sind, ist großartig und hilft mir sehr. Umgekehrt tausche ich Tage, wenn wichtige Projekttermine anstehen“, erzählt Carina. Langfristig möchte sie wieder mehr arbeiten. „Aber solange meine Kinder noch klein sind, ist das für mich die perfekte Lösung.“ 
Carina Dunkel

Ein paar Beispiele, wie Essity die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützt:

Arbeitszeit: Absprache individueller Teilzeitlösungen mit HR, Abteilung und Vorgesetzten.
Arbeitsort: Es gibt Homeoffice-Möglichkeiten.
Familienservice: Beratungsangebote, Veranstaltungen & Vorträge in Kooperation mit einem externen Partner.
Häusliche Pflege: Essity Pflege-Guides dienen als zentrale Anlaufstelle und Orientierungsgeber. 
 
Einige Standorte bieten:
Kinderbetreuung: Betreuungsplätze in Zusammenarbeit mit örtlichen Kitas.
Kinderbetreuungszuschuss