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In Hygiene- und Gesundheitsprodukten sind Superabsorber essenziell für die effektive Aufnahme von Urin oder Menstruationsblut. Bislang basieren diese Materialien überwiegend auf fossilen Rohstoffen. Durch die Zusammenarbeit im PROTEUS-Projekt evaluiert Essity Algen-basierte Rohstoffe, insbesondere aus Laminaria hyperborea, einer bislang wenig genutzten europäischen Braunalge, als nachhaltige und erneuerbare Alternative für absorbierende Hygiene- und Gesundheitsprodukte.

Mit dem Beitritt zu PROTEUS treibt Essity seine Nachhaltigkeits- und Innovationsagenda weiter voran und erforscht neue biobasierte Technologien, die zu weniger Abfall und einer zirkulären Bioökonomie beitragen können.

„Kontinuierliche Innovation ist entscheidend, um die Hygiene, Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen zu verbessern und zu einer nachhaltigeren und zirkulären Gesellschaft beizutragen. Wir arbeiten aktiv mit etablierten Lieferanten und Start-ups zusammen, um innovative und nachhaltige Materialien für unsere aktuellen und zukünftigen Produkte zu entwickeln und einzusetzen“, sagt Anke Renz, Vice President Research & Development bei Essity.

Bereits seit 2021 nutzt Essity alternative, nicht-fossile Fasern in der industriellen Produktion. Das Unternehmen produziert im Werk Mannheim Zellstoff aus Stroh, und verringert damit den Zukauf von Zellstoff aus Übersee. Der Strohzellstoff wird in hochwertigen Toilettenpapieren verarbeitet. Der in der Strohzellstoffproduktion anfallende Nebenstrom Lignin können unter anderem in der Kunststoffindustrie als biobasiertes Polyamid weiterverarbeitet werden.

Das PROTEUS-Projekt unterstützt die nachhaltige Produktion biobasierter Inhaltsstoffe aus Laminaria hyperborea und trägt dazu bei, die steigende Nachfrage in Bereichen wie Hygiene und Gesundheit zu bedienen. Dank modernster, formaldehydfreier Technologie kann nahezu die gesamte Algenbiomasse genutzt werden – deutlich mehr als die derzeit in der Industrie üblichen rund 15 %. Der Betrieb wird zudem durch ein hybrides Elektroschiff optimiert, was Emissionen senkt und die Umweltbelastung weiter reduziert.

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