Aktuelle Ergebnisse einer Studie von TENA, der Inkontinenzmarke von Essity, zeigen, dass medizinische Fachkräfte zunehmend besorgt darüber sind, wie das tägliche Inkontinenzmanagement gehandhabt wird. Unter den Befragten äußerten 82 % Bedenken hinsichtlich der aktuellen Praktiken, und 95 % sind der Meinung, dass Inkontinenzmanagement eine höhere Priorität haben sollte. Neben steigender Arbeitsbelastungen und verminderter Patientenwürde verweisen 49 % der Befragten darauf, dass aktuelle Ansätze unnötige Kosten und Ineffizienzen in allen Pflegeeinrichtungen verursachen. (Quelle: Studie mit 164 medizinischen Fachkräften in Großbritannien, Italien, Kanada und Australien sowie vier ausführliche Interviews mit unabhängigen Experten aus der Altenpflege und Kontinenzpflege. Durchgeführt von Augur im Auftrag der Marke TENA von Februar bis März 2026.)

Daten einer weiteren Essity-Studie unterstreichen, dass unzureichende Kontinenzversorgung zu verzögerten Krankenhausentlassungen und einer hohen Bettenauslastung beitragen kann. In dieser Studie gaben 29 % der befragten medizinischen Fachkräften an, dass Krankenhausbetten von Patient*innen belegt sind, die bei besserem Kontinenzmanagement früher entlassen werden könnten, während 24 % der Befragten Entlassungsverzögerungen direkt auf unzureichendes Inkontinenzmanagement zurückführen. (Quelle: Studie von 500 im Großbritannien ansässigen medizinischen Fachkräften. Online-Studie durchgeführt von OnePoll vom 14. bis 21. März 2025.)

Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von mangelndem Wissen über geeignete Produkte, über fehlende individuelle Versorgungspläne zu Hautkomplikationen durch schlecht aufsaugende Produkte. Gleichzeitig konzentrieren sich Beschaffungsentscheidungen für Hilfsmittel wie Inkontinenzversorgung oft auf kurzfristige Kostensenkungen statt auf langfristige Ergebnisse – eine von vielen Fachleuten als „falsche Ökonomie“ bezeichnete Herangehensweise.

Die Studienergebnisse von Essity zeigen zugleich ein klares Potenzial: Ein ganzheitlicher, patientenzentrierter Ansatz – mit Zugang zu den richtigen Produkten, individuellen Versorgungsplänen und besserer Schulung – kann Kosten reduzieren und die Würde von Menschen mit Inkontinenz verbessern. Die Studiendaten weisen darauf hin, dass eine bessere Versorgungsplanung und Produktqualität frühere Entlassungen, weniger Wiederaufnahmen und eine insgesamt schnellere Genesung unterstützen können.

„Inkontinenzversorgung ist ein integraler Bestandteil einer funktionierenden Gesundheitsversorgung“, sagt Anand Chandarana, President Health & Medical bei Essity. „Ein Fokus allein auf den niedrigsten Preis wird den tatsächlichen Anforderungen und den langfristigen Auswirkungen auf das Versorgungssystem nicht gerecht.

”Vor dem Hintergrund steigender Kosten und wachsendem Reformdruck im Gesundheitswesen hierzulande kann die Weiterentwicklung der Inkontinenzversorgung einen Beitrag dazu leisten, die Versorgungsqualität zu verbessern und gleichzeitig die Belastung für Patient*innen und Pflegepersonal verringern”, sagt Adeline Karadag, Senior Business Director bei Essity. ”Eine ’Total Cost of Care’-Perspektive sollten neben Produktkosten immer auch Patientenergebnisse, Zeitaufwand des Personals und die langfristige Effizienz des Systems berücksichtigen.”


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Essity GmbH, Corporate Communications DACH
Einsteinring 30, 85609 München
Tel. +49 (0)89-97006-0, Fax. +49 (0)89-97006-644
unternehmenskommunikation@essity.com, www.essity.de