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Jedes vierte Kind meidet die tägliche Nutzung der Waschräume in Schulen. In der Sekundarstufe halten sich rund 80% der Kinder lieber von Schultoiletten fern. Aber aus welchem Grund? Und was sind die Folgen daraus? Josefine Grandin, Urotherapeutin bei Essitys Marke TENA, spricht ein komplexes und weitverbreitetes gesellschaftliches Problem an.

Zum Erwachsenwerden gehört es unbedingt dazu, auf die persönliche Hygiene zu achten und sich entsprechend zu pflegen. Grundschulen nehmen dabei eine wesentliche Rolle ein, indem sie gute Gewohnheiten fördern. Viele Kinder meiden Waschräume in Schulen jedoch gänzlich, was zu Konzentrationsschwierigkeiten, Verstopfung, Bettnässen und weiteren Problemen führen kann. In England geben beispielsweise fast 40% der Mädchen aus der Sekundarstufe zu, "es einzuhalten", um nicht die Schultoiletten benutzen zu müssen. In einer schwedischen Studie sagten 80% der Sekundarschüler, dass sie niemals in der Schule auf die Toilette gehen.
 
Den Studien nach zu urteilen, sind die Gründe für das Meiden der Waschräume in Schulen komplex und je nach Alter unterschiedlich. Bei Kindern im Alter von 7 bis 15 Jahren, zum Beispiel, wird der Gang zur Toilette größtenteils durch das körperliche Bedürfnis bestimmt. Gesellschaftliche Ängste, die Angst bloßgestellt zu werden und inkonsequente Regeln sind nur einige Gründe. Eine Problematik steht jedoch allgemein fest: Mangelnde Hygiene in Schulwaschräumen führt dazu, dass diese von Schülern gemieden werden.
 
Um dieses Problem angehen zu können, bedarf es angemessener Ausstattung, Sauberkeit und Instandhaltung aller Waschräume in Schulen sowie einer fundierten Aufklärung der Eltern und Lehrer über die Bedürfnisse von Kindern in Waschräumen. Mit unserer globalen Hygienemarke Tork blicken wir auf eine lange Zusammenarbeit mit Schulen auf der ganzen Welt zu den Themen Aufklärung und Ausstattung für eine bessere Hygiene zurück.
 
„Tork führt zwei internationale Programme durch, in denen das Bewusstsein für Hygiene bei Kindern geschärft und ihnen beigebracht wird, wie sie sich die Hände richtig waschen. 'Händewaschen mit Ella' ist eine kostenlose App, mit der Kinder lernen können, sich die Hände richtig zu waschen. Außerdem haben wir 'Händewaschen mit Max': ein interaktives Toolkit, um älteren Kindern unter anderem anhand von Experimenten beizubringen, wann und warum sie sich die Hände waschen müssen“, erklärt Grandin.
 
Gesundheitlich betrachtet sind wir davon überzeugt, dass gute Hygienepraktiken frühzeitig angelernt werden müssen. Ergebnisse aus Forschungsarbeiten und Studien haben uns gezeigt, dass sogar ein Großteil der Erwachsenen nach einem Toilettenbesuch ihre Hände falsch oder gar nicht wäscht.

Wenn Toiletten schmutzig und unhygienisch gehalten werden, geben wir unseren Kindern indirekt zu verstehen, Hygiene sei nicht besonders wichtig, was im Hinblick auf die Ausbreitung von ansteckenden Krankheiten besonders verheerend ist. Kinder leiden außerdem unter großem Stress, wenn sie die Waschräume bei Bedarf nicht aufsuchen.

Wir sind davon überzeugt, dass gute Hygienepraktiken frühzeitig angelernt werden müssen. Ergebnisse aus Forschungsarbeiten und Studien haben uns gezeigt, dass sogar ein Großteil der Erwachsenen nach einem Toilettenbesuch ihre Hände falsch oder gar nicht wäscht. 
 
„Wenn Toiletten schmutzig und unhygienisch sind, geben wir unseren Kindern indirekt zu verstehen, Hygiene sei nicht besonders wichtig, was im Hinblick auf die Ausbreitung von ansteckenden Krankheiten besonders verheerend ist. Kinder leiden außerdem unter großem Stress, wenn sie nicht auf die Toilette gehen können. Das Bedürfnis zu unterdrücken kann den Lernerfolg in der Schule beeinträchtigen, da sich die Schüler statt aufs Lernen auf das Einhalten konzentrieren“, führt Grandin fort.
 
Den Gang zur Toilette zu vermeiden, kann viele Folgen haben, wie z. B. Harnröhrenentzündungen oder Harnverlust. Diese Symptome können durch Stress oder Eile verursacht werden. Um ihnen entgegenzuwirken, ist es wichtig, auf Körpersignale zu achten und zu beobachten, welche Körperhaltung man einnimmt. Außerdem kann es helfen, sich in den Waschräumen entspannt und wohl zu fühlen. Wir möchten daher offen ansprechen, welche Probleme durch die Vermeidung des Toilettengangs entstehen können, und wie für eine bessere Hygiene in öffentlichen Räumen gesorgt werden kann. 

Lassen Sie uns über die #essentials für Hygiene und Gesundheit sprechen.
 
Quellen:
* UK, Improve school toilets, London School of Hygiene and Tropical Medicine, 2010, Scotland, Ipsos MORI, commissioned by Scotland’s Commissioner for Children and Young People, 2013, France, National Observatory for Safety and Accessibility of Educational Institutions, surveys (ONS), 2007/2013, Sweden, Perceptions of school toilets, The Journal of School Health, 2005, Japan, Rachel Thackett SoraNews24, 2013, India, AKRSP Study, Times of India, 2015.

Eines von vier Kindern vermeidet die Benutzung der Schultoiletten.

– Sechs unabhängige Umfragen in Schulen im Vereinigten Königreich, in Schottland, Frankreich, Schweden, Japan und Indien*